Nachhaltiges Wirtschaften vor Ort | Was steckt dahinter?

Was steckt eigentlich hinter unserem ersten Handlungsfeld “Nachhaltiges Wirtschaften vor Ort – intelligent und flexibel”?

Die wirtschaftliche Entwicklung der Region weist besonders aufgrund der Hochschulnähe und der ausgezeichneten Verkehrsanbindung großes Potenzial auf. Auch die ausländischen Streitkräfte stellen einen positiven Wirtschaftsfaktor da. Wirtschaftsentwicklung soll sich, soweit möglich, unter den Prämissen des Umweltschutzes, der Ressourcenschonung und der Nachhaltigkeit vollziehen, da große Bereiche der Region sehr bedeutsam für Freiraum- und Grundwasserschutz sind. In diesem Zusammenhang ist die Landwirtschaft ein wichtiger Faktor, der sowohl wertschöpfend als auch bedeutend für verschiedene Umweltthemen ist, wie z.B. die Landschaftspflege.
Gewerbeansiedelung (vorwiegend in gewerblichen Leerständen), Flächenvermarktung, die Konversion von militärischen Liegenschaften, vor allem aber Strategien zur Fachkräftesicherung, Betriebsnachfolge im Handwerk wie zur Arbeitsplatzerhaltung und die Produktion sowie die Nutzung regenerativer Energien stehen im Vordergrund. Ein besonderer Stellenwert kommt dabei der Vernetzung der verschiedenen (land-) wirtschaftlichen Akteure zu, sodass Synergieeffekte von Beginn an aufgedeckt und genutzt werden, unterschiedliche Interessen/Ansichten offen kommuniziert werden können und Berücksichtigung bei der Projektarbeit finden.

Die Teilhandlungsfelder bzw. SMART-Ziele machen deutlich, dass sich die Region dazu entschieden hat, weiche Faktoren, wie die Vernetzung der Unternehmen untereinander oder mit Bildungseinrichtungen sowie Marketingmaßnahmen zu unterstützen und deren Kooperation miteinander zu fördern.
Hierbei sind die Projekte maßgeblich auf Entscheidungsträger in Unternehmen und Bildungseinrichtungen ausgerichtet, damit Fachkräfte und Jugendliche (als Fachkräfte der Zukunft) der Region davon profitieren. Daraus ergibt sich zwar eine indirekte Beschäftigungswirkung der Entwicklungsstrategie in der Region, diese ist jedoch aufgrund der Art der geplanten Projekte nicht zweifelsfrei nachweisbar und wird aus diesem Grund nicht als Indikator verwendet. Die Mitgliedschaft in der Zukunftsregion Westpfalz als Rahmengeber für Kooperationen auf übergeordneter Ebene ist in diesem Handlungsfeld von Bedeutung.